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<pre>Dank der Trainingslager soll die Hertha in der Liga konstantere Leistungen abrufen als im Vorjahr.  <p> Infolge des allgemeinen Wett-Punktens im Tabellenkeller kann die Mannschaft aber nicht allzu lange vom jüngst genossenen Glück der Befreiung profitieren: Schon vor dem Trip an die Spree muss den Verein das ärgerliche Gefühl beschleichen, kaum einen Schritt vorangekommen zu sein.  <p>  Machte sich der Aufbruch zunächst jedoch nur in den Heimspielen bemerkbar, könnte den 1899ern unmittelbar vor der Länderspielpause sogar der endgültige Durchbruch gelungen sein — mit dem 3:1 in Hamburg schüttelte das Team nunmehr auch noch seine notorische Auswärtsschwäche ab. <p> Auf die Gefahr, dass dies auch den Berlinern passieren kann, weist Hertha-Coach Pal Dardai seit Wochen hin. „Jetzt müssen wir erst mal aufpassen und 40 Punkte sammeln. Jetzt kommt aber ein Zeitpunkt, da müssen wir punkten. Jetzt kommen Gegner, da hast du eine Chance zu gewinnen.“ <p>  Dass Papadopoulos nach einer überstandenen Schulterzerrung nun dem Comeback entgegensieht, könnte somit auch aus psychologischer Sicht ausgesprochen wertvoll sein — mit dem Mann der letzten Wochen kehrt schließlich auch die Erinnerung an erfreulichere Nachmittage in das Team zurück.  </pre>


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<pre>Wir tippen deshalb darauf, dass die Tuchel-Elf ihre Pflichtspiel-Siegesserie in Hannover weiter ausbaut!  <p> Dabei hätten es die Stuttgarter sogar ganz besonders nötig, nachhaltigen Schwung aus ihrer Heimstärke zu beziehen — bei keinem anderen Bundesligisten in ein derart krasses Auseinanderdriften der einschlägigen Bilanzen festzustellen.  <p>  Die aktuell zu Buche schlagenden sieben sieglosen Auftritte in Folge lassen beinahe vermuten, dass sich der Verein die Probleme seines Mutterkonzerns konsequent zu eigen macht — angesichts des gründlich ruinierten Rufs verliert es sich in Wolfsburg derzeit gänzlich ungeniert. <p> Während es in der Fremde gegen die Bayern und in Hoffenheim bereits zwei Niederschläge setzte, ist auf die wieder gefundene Heimstärke offenbar auch gegen ziemlich große Kaliber Verlass — nicht von ungefähr trugen die Blau-Weißen zu Saisonbeginn auch schon maßgeblich zum Fehlstart des FC Schalke bei. <p>  Wie man bittere Rückschläge zum eigenen Vorteil nutzt, hatte unlängst schon der große Rivale aus Bremen vorgemacht: Nachdem die Laune durch das unglückliche 1:2 gegen Augsburg auf den Tiefpunkt fiel, meldete sich Werder zuletzt mit einem starken Auftritt gegen den VfL Wolfsburg zurück.  </pre> 


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<pre> Nach unserer Prognose müssen die Dortmunder sogar befürchten, dass es ihnen wie jüngst den Kölner Geißböcken ergeht, die in Hoffenheim zwar nahezu auf Augenhöhe agierten, der brutalen Effizienz der Hausherren letztlich aber nichts entgegensetzen konnten.  <p> Zu verdanken haben die Hauptstädter diese Top-Platzierung jedoch in erster Linie ihrer herausragenden Hinrunde (10 Siege – 2 Unentschieden – 5 Niederlagen/Platz 3 nach 17 Spieltagen). In der Rückrunde waren die Leistungen der Blau-Weißen dagegen eher mau.  <p>  Namentlich war sicherlich nicht damit zu rechnen gewesen, dass der kleine Kantersieg sogar der Höhe nach berechtigt war: Mit einer in der Zentrale bombensicheren Defensive und kaltschnäuzig ausgespielten Standards ließ der HSV die Roten Bullen erstaunlich alt aussehen. <p>  In Anbetracht dieser Bestandsaufnahme liegt es auf der Hand, warum weder der Effzeh noch die Eintracht momentan das Niveau der Hinserie erreichen: Die Winterpause hat aus den einstigen Prunkstücken rätselhafte Sorgenkinder gemacht. <p>  Angesichts noch ausstehender neun Spieltage wäre das Zeitfenster danach noch immer groß genug bemessen, um sich wieder einmal auf den letzten Drücker in Richtung Relegationsplatz zu orientieren — und dieser hatte sich in der Vergangenheit stets als eine Domäne der Hamburger erwiesen.  </pre>


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<pre> Dies ist auch der Grund, warum die Stuttgarter bereits einen Trainerwechsel hinter sich haben und in der Liga nur hauchdünn über dem ominösen Strich rangieren. Eine Ausgangsposition, die mit Blick auf den katastrophalen Saisonstart unter Ex-Coach Zorniger jedoch guten Gewissens als Erfolg verbucht werden darf.  <p> Bei allen erworbenen Verdiensten hat es Hannes Wolf somit versäumt, auch mit dem gebotenen Nachdruck an den mannschaftlichen Abläufen zu feilen; vollständig ausbalancierte Vorstellungen dürften sich künftig mehr denn je als seltene Ausnahme von der Regel erweisen.   <p> Während die Hertha zuletzt schon Rückschläge reparierte, ist die von den Knappen demonstrativ zur Schau getragene Mischung aus Ruhe und Zuversicht mit größter Vorsicht zu genießen — so könnte sich der Gast bereits an einem ersten Gegentreffer im Olympiastadion unrettbar verschlucken. <p>  Wäre das Leben fair, würde dieser größere Mut sicherlich gleich mit einem Erfolg belohnt: Die Wettfreunde halten es aber dennoch für realistischer, von einem weiteren Befreiungsschlag der Gäste auszugehen.  <p> Mit der 0:1-Niederlage bei Borussia Dortmund hat sich die Situation für die Schanzer noch mehr verschlechtert.  </pre>


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<pre> Leipzig hingegen kam gegen Bochum nur schwer in die Gänge und musste sich mit einem 1:0 zufrieden geben. 2023/24 ergaben beide Duelle beider Teams ein 3:2 für den Deutschen Meister.  <p> So wird gegen den VfL in jedem Falle der jüngst gelbgesperrte Darida wieder als wichtiger Strippenzieher verfügbar sein; mit etwas Glück melden sich darüber hinaus auch ergänzende Stabilisatoren wie Stark oder Weiser gerade noch rechtzeitig aus dem Lazarett zurück.  <p>  für das einmal mehr fragwürdige Auftreten der deutschen Nationalmannschaft werden hiesige Fußball-Fans postwendend von der Bundesliga entschädigt: <p>  Samstag, Oktober 2015 um 15:30 Uhr – Bundesliga Vorschau, Prognose und Wett Tipp  <p> Dass die Rheinhessen in jenem Sechs-Punkte-Spiel den Sprung ans rettende Ufer verpassten, droht dem HSV das Leben nun aber noch einmal deutlich schwerer zu machen: Im Volkspark werden die Gäste alles daran setzen, den Relegationsplatz nun eben im zweiten Anlauf zu verlassen.  </pre>


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